Weihnachtsstern
Ein unverzichtbarer Begleiter in der Adventszeit und vor allem der Weihnachtszeit ist traditionell der Weihnachtsstern. Mit seiner schlichten Eleganz verschönert er so manche Festtafel und zaubert eine besinnliche Stimmung in unsere Wohnungen. Besonders gut zur Geltung kommt er im Kerzenschein oder neben typischem Weihnachtszubehör, wie beispielsweise einer Krippe, einer Weihnachtspyramide, dekorativen Nussschälchen oder natürlich dem Weihnachtsbaum.
Mit seiner Blütezeit von November bis Januar ist er ein perfekter Vorbote der Weihnachtszeit und auch ein stilvoller Begleiter der selbigen.
Man nennt den Weihnachsstern auch Adventsstern, Christstern oder Poinsettie. Er zählt zu den Pflanzen der Gattung Wolfsmilch in der Familie der Wolfsmilchgewächse. Ein begehrter Hingucker ist der Weihnachtsstern schon alleine wegen seiner intensiv gefärbten Blätter. Diese leuchten in Weiß, Rot, Rosa, oder auch zweifarbig.
Der botanische Name dieser Pflanze bedeutet übersetzt „die Schönste“.
Der natürliche Lebensraum des Weihnachtssterns sind die Laubwälder von Mittel- und Südamerika.
Als Zierpflanze ist er auch in verwilderter Form in Asien, Afrika, und im Mittelmeer – Gebiet verbreitet.
Es ist erfolgreichen Züchtungen in Deutschland zu verdanken, dass diese Pflanze mittlerweile auch mit den erschwerten Bedingungen zurecht kommt, die ihn in den gut geheizten Wohnungen erwarten. Allein diese Züchtungen ermöglichten erst, dass er heute wie selbstverständlich seinen Platz in der Weihnachtszeit neben der Krippe, der Weihnachtspyramide etc. einnehmen kann. Als Gartenpflanze ist der Weihnachtsstern nicht geeignet.
Vorsicht, der Saft des Weihnachtssterns ist giftig!
Der Milchsaft der Pflanze kann vergiftungsähnliche Erscheinungen herbeirufen, wenn er in den Mund gelangt. Außerdem können Verdauungsstörungen die Folge sein.
Es ist jedoch anzumerken, dass die Haut reizenden Bestandteile der Pflanze allgemein nicht in den handelsüblichen Züchtungen vorhanden sind.
Tiere jedoch reagieren auf die Pflanzenstoffe empfindlicher als Menschen. Bei Kontakt mit der Pflanze oder deren Verzehr kann es zu folgenden Beschwerden kommen: Magen – Darm – Beschwerden, Absinken der Körpertemperatur, blutiger Durchfall, Lähmungen, Taumeln, blutiger Harn und Kot, Leberschäden und Herzrhythmusstörungen.
Besonders gefährlich ist der Weihnachsstern für Hunde, Katzen, Vögel, Kaninchen, Hamster und andere Nager. Falls Kleintiere die Pflanze gefressen haben, sollte man unverzüglich einen Arzt aufsuchen!