Veilchen

Jeder kennt sie, Arten wie die Stiefmütterchen, Horn – oder Duftveilchen. Die Veilchen (Viola) sind eine Gattung der Familie der Veilchengewächse (Violaceae). Etwa 500 Arten gibt es in dieser Gattung. Die meisten wachsen in den gemäßigten Zonen der Erde.
Am häufigsten kommen Veilchen in Japan, den Anden oder in Nordamerika vor. Auch in Astralien sind sie zu finden.

Die Viola sind einjährige und mehrjährige Halbsträucher und krautige Pflanzen. Viele haben herz – oder nierenförmige Blätter. Die Wildpflanzen haben selten breitere Blätter als 2,5 cm. Die drei unteren Blätter stehen nach unten ab, die oberen zwei stehen aufrecht.

Das Veilchen wird als Zierpflanze gerne gepflanzt. Vor allem im Garten findet man das Duftveilchen oder das staudige Hornveilchen. Im Zimmer ist das Alpenveilchen gerne gesehen, worauf wir später näher eingehen möchten. Sowohl als Pflanze als auch als Motiv für Gemälde oder Wandtattoos ist diese Blume sehr beliebt.

Veilchen zählen zu den beliebtesten essbaren Blumen. Ihre Blüten enthalten Vitamin C und waren schon im 17. Jahrhundert eine oft verwendete Zierde von Backwaren, indem man sie kandierte.
Auch Kräutersalat mit Veilchen wird gern gegessen. Veilchenblütentee gilt als wirksam bei Erkältung und Husten.

Auch in der Parfumindustrie ist Veilchenduft, der lange verpönt war, wieder im Trend. Schon im 18. Jahrhundert schwor man darauf und die Frauen puderten sich damit die Haare.

Die Pflege:
Setzen Sie Gartenveilchen in den Halbschatten oder an sonnigere Orte. Düngen müssen Sie sie nicht. Die robusten Pflanzen haben einen geringen Wasserverbrauch, stecken sowohl feuchte als auch trockene Zeiten gut weg.  Veilchen sind frosthart, können also problemlos überwintern.

Das Alpenveilchen

Das Alpenveilchen (Cyclamen persicum) gehört zu den Primelgewächsen. Es kann bis zu 30 cm Höhe erreichen und ist eine weit verbreitete Zimmerpflanze, auch wenn seine Pflege nicht leicht ist.


Seine Heimat sind die bergigen Gebiete des östlichen Mittelmeeres. Aus einer abgeflachten Knolle wachsen angedeutet herzförmige Blätter an langen Stängeln. Sie besitzen oft eine interessante Zeichnung. Der Rand ist glatt oder gezahnt. Die Blüten des Alpenveilchens sind weiß bis rot und erscheinen zwischen Herbst und Frühjahr.


Alpenveilchen benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit und regelmäßige Wassergaben während der Blütezeit. Ideal sind 15°C bis 20°C, mehr schadet der Pflanze! Düngen Sie die Alpenveilchen nur während der Wachstumsphase einmal alle 2 Wochen.