Schneeglöckchen

Das Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) erhielt seinen Namen aufgrund seiner Blütezeit und Blütenform.
Der Gattungsnahme stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus „gala“ (Milch) und „anthos“ (Blüte) zusammen. Er bedeutet also „Milchblüte“ oder „Milchblume“.
„Nivalis“ stammt von dem lateinischen Wort „nivis“ ab, welches „Schnee“ bedeutet.
Sie galten als Symbole für Reinheit und Hoffnung.

Das Schneeglöckchen ist ein Zwiebelgewächs aus der Gattung der Schneeglöckchen in der Familie der Amaryllisgewächse. Es bringt jeweils eine weiße, nickende Blüte hervor. Diese kann man schon im Frühjahr erkennen (Februar bis März). Die Blüte des Schneeglöckchens hat drei äußere und drei innere Blütenblätter. Die inneren Blätter tragen an der Spitze einen grünen Fleck und sind nur halb so groß, wie die äußeren Blätter.
Am Stängel der Pflanze sind zwei linealförmige, fleischige Blätter zu entdecken. Das kleine Schneeglöckchen wird bis zu 18 cm hoch.

Das Kleine Schneeglöckchen ist bevorzugt auf Kalk zu finden. Häufig wächst es in Frankreich, Italien, auf dem Balkan, in Südwest-Deutschland, in der West – Ukraine und im Süden Polens.
Eingebürgert wurde die Pflanze im nördlichen Mitteleuropa und in Nordamerika.
Wegen seiner frühen Blütezeit wird es gerne in Gärten gezogen.

Die Pflege:

Schneeglöckchen lieben eine Lage zwischen Sträuchern. Das Kleine Schneeglöckchen bevorzugt Halbschatten. Düngen Sie Ihre Pflanze nicht, dies ergibt eher lange Blätter mit wenigen Blüten. Man kann Schneeglöckchen schon im Topf vorziehen: Pflanzen Sie die Zwiebeln im September in Töpfe. Lassen Sie sie bis Frosteinbruch im Garten und stellen Sie sie dann in einem kühlen, hellen Ort im Haus auf.

Aber: Das Schneeglöckchen ist giftig! Es enthält verschiedene Alkaloide. Vergiftet man sich damit, sind Erbrechen, Durchfall, verengte Pupillen, Benommenheit und Schweißausbrüche die Folge. In stärkeren Vergiftungsfällen kann es auch zu Lähmungserscheinungen kommen.

Auch für Hunde, Katzen, Kaninchen, Hasen und andere Nager ist die Pflanze giftig. Es folgen ähnliche Symptome wie beim Menschen, zudem setzt ein Speichelfluss ein.

Es ist verboten, Schneeglöckchen zu pflücken, denn sie stehen unter Naturschutz!